16.1.2018


Tod

Der Tod eines Familienangehörigen, besonders der eines Kindes, wird gerade in unserer Kultur als besonders tragisch empfunden. In unserem Lebensraum werden Kinder gewünscht und als das Ziel in der Paarverbindung angesehen. In anderen Kulturen, wo Kinder als Teil einer Altersversorgung und auch als preiswerte Arbeitskraft angesehen werden, sind die emotionellen Folgen die der Tod eines verstorbenen Kindes hinterlässt, nicht so gravierend wie in unserer heutigen Kultur.

Der Tod im Kindbett

Der Tod im Kindbett ist ein Ereignis, welches in der Schwere seiner Folgen kaum überschätzt werden kann. In Familienaufstellungen hat sich immer wieder gezeigt, dass der Tod im Kindbett häufig Auswirkungen über drei Generationen hinweg hat. Die Männer fühlen sich häufig an diesem Tod mitschuldig, namentlich dann wenn die Frau keine Kinder mehr haben wollte und der Mann darauf keine Rücksicht genommen hat. So wird Sexualität oft über Generationen hinweg als lebensgefährlich erlebt.

Abtreibung

Obwohl die meisten Erwachsenen heutzutage eine relativ liberale Haltung zur Abtreibung einnehmen, zeigt sich sowohl bei Aufstellungen als auch in der Paartherapie allgemein, dass eine Abtreibung auf der seelischen Ebene das Ende der Paarbeziehung bedeutet – unabhängig davon ob das Paar sich tatsächlich trennt oder nicht. Abtreibungen in früheren Beziehungen können Auswirkungen in späteren Beziehungen haben.

Beispiel

Einer unserer Klienten versuchte seit Jahren vergeblich mit seiner Frau ein Kind zu bekommen. Die Ärzte bestätigten sowohl ihm als auch ihr, dass es aus medizinischer Sicht keinen Grund gibt, warum sie nicht schwanger werden könnte. In einer Aufstellung zeigte sich, dass der Mann in drei früheren Beziehungen seine Freundinnen angehalten hat ein Kind abzutreiben, da er mit diesen Frauen keine Kinder haben wollte.

Es erschien so, als ob die unbewusste Sühne dafür seine Unfähigkeit war, ein Kind zu zeugen. Wir baten ihn daraufhin sich zu überlegen, was er im Angesicht dieser abgetriebenen Kinder als Ausgleich tun könnte. Er kam auf die Idee, da er Arzt ist, drei Jahre lang in seinem Urlaub kostenlos in einer afrikanischen Kinderklinik zu arbeiten.

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