17.11.2017


Störungen
in der Partnerschaft

Gerade in der Partnerschaft können Störungen, wie wir sie in diesem Kontext beschreiben, zu erheblichen Missverständnissen und oft auch zur Trennung führen.

Es zeigte sich immer wieder in der Paartherapie, dass Partner durch Automatismen zu ihrem Verhalten gezwungen wurden, sei es wegen körperlicher Störungen, sei es wegen psychischer Störungen. Nicht die Störungen an sich waren das Problem, sondern die Hilflosigkeit desjenigen, der in einer unbewussten Störung gefangen war oder ist. Wenn Partner keinen Grund für die Ursache der Störung erkennen können, kann es auch auf dieser Ebene zu keinerlei Lösung kommen.

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Ein Beispiel für die Komplexität
dieser ganzheitlichen Symptome

Ein Paar – seit 15 Jahren zusammen, jedoch beide mit ihrer Situation nicht zufrieden – kam durch einen Freund zu LoveReflex. Die ganze Tragweite der Störung dieser Partnerschaft war anfänglich nur schwer zu erkennen. Der Mann hatte beim Sex das Problem, dass seine Erektion mitten im Geschlechtsverkehr verschwand. Nach einem Interview mit dem Klienten, wurde die tieferliegende Struktur der Potenzstörung erkennbar. Der Mann hatte immer ein Gefühl des Versagens, wenn er mit seiner Partnerin Sex hatte.

Das hatte seinen Grund in folgenden Zusammenhängen

Der Sex war bei beiden noch nie zufriedenstellend (seit 15 Jahren!). Beide hatten sich mit Mitte zwanzig über ein Inserat kennengelernt. Beide hatten mit allen vorherigen Partnern nur negative Erfahrungen mit der Sexualität. Die Frau hatte noch nie einen wirklichen Orgasmus. Der Mann merkte bei jedem Akt, dass er es nicht schaffte sie zu befriedigen. Das führte zu einer starken Frustration seinerseits, mit Erektionsstörungen.

Die Frau verzog sich in eine berufliche Karriere. Der Mann versuchte andere Frauen kennenzulernen, was nicht klappte, weil er "zu wenig Mann" in seiner eigenen Überzeugung war. Die Frau hatte keinen wirklichen Gefallen an ihrem weiblichen Körper, da er ihrem Selbstbild nicht entsprach. Sie hatte seit ihrer frühesten Jugend nur negative Erfahrungen mit der weiblichen Komponente. Die Periode kam und sie wurde nicht mal richtig von ihrer Mutter aufgeklärt. Als junges Mädchen mit einem sehr großen Busen und einer ansprechenden Figur, bekam sie zahlreiche Angebote. Sex und letztendlich Geschlechtsverkehr war nur schlecht und unbefriedigend.

Die Lösung des Problems

Die Frau war in ihrer Jugend auf das Kreuzbein/Steißbein gefallen. Dabei wurden die äußeren Versorgungen ihrer Geschlechtsorgane in der nervalen Reizleitung gestört. Nachdem das Steißbein reponiert war, kam es zu einer komplexen Wiederherstellung ihrer Unterleibsfunktionen mit allen sexuellen Komponenten. Das wiederum verursachte bei ihrem Partner das Gefühl, er sei doch kein Verlierer. Er konnte endlich zu seinem "Mannsein" stehen, konnte Lust empfinden und erkennen, dass die partnerschaftlichen Probleme der Vergangenheit nicht ausschließlich durch ihn verursacht waren. Je mehr und besser er sie stimulieren konnte, und je besser sie reagierte, desto stärker war seine Manneskraft.

 

Harmonie

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