16.1.2018


Körperliche Ursachen
partnerschaftlicher Störungen

Körperliche Störungen führen oft zu psychosomatisch verschachtelten Symptomen die in ihren Auswirkungen neue Beschwerdebilder erzeugen. Dabei werden die Auslöser der Störungen, die den Ausgangsort der Symptome bildeten, verwischt. Alle anderen in der Folgezeit entstandenen Krankheitsbilder müssen vor dem Hintergrund der Ursache gesehen werden. Nur wenn die Kausa (Ursache) der Erkrankung richtig erkannt und behandelt wird, kann es zu einer ganzheitlichen Lösung führen.

Bild 09

Ein Beispiel

Patientin (30)
Übergewicht von ca. 15kg bei 165cm Körpergröße.
Beschwerden: Dauerhafte Kopfschmerzen, bei Stress schlimmer bis hin zur Unerträglichkeit.
Beginn: seit dem Kleinkindalter

Therapie

10 Minuten nach dem ersten Behandlungsbeginn waren die Kopfschmerzen verschwunden. Ursache war eine schnell ausgemachte Harnröhrennarbe. Diese störte über die Bindegewebszonen die Nieren und bedingt dadurch den ersten und zweiten Halswirbelkörper. Dieser hat den Austritt der nervalen Versorgung bis hin zum Auge beeinträchtigt. Dieser Nerv reagierte auf Stress, Aufregung usw. mit Kopfschmerzen.

Durch die Beruhigung der Harnröhrenzone wurde es möglich, dass dieses Gewebe mit einer sofortigen Mehrdurchblutung und einer damit verbundenen bandhaften Entspannung reagierte. Der Nerv (occipitalis major) wurde sofort und nachhaltig frei.

Als ich die Patientin auf die Ursache ansprach, kam das ganze Elend ans Licht der Wirklichkeit. Die Patientin hatte schon immer Angst vor Ärzten, und Ausziehen war für sie fast unmöglich. Selbst vor ihrem Freund, mit welchem sie schon seit 12 Jahren zusammenlebte, mochte sie sich nicht ausziehen. Sexuell war es noch nie zufriedenstellend, geschweige denn befriedigend. Die psychischen und körperlichen Verhaltensmuster, welche durch dieses organische Störfeld unterhalten wurden, waren:

  • Befriedigung durch Essen
  • das Gefühl nichts richtig machen zu können
  • nie von sich selber überzeugt zu sein
  • bei Problemen im Arbeitsumfeld (sie ist Betriebwirtin) kein Durchsetzungsvermögen
  • immer Angst vor etwas Unbestimmten
  • durch die Narbe konnten die Beine nicht gespreizt werden, wodurch eine völlige Verkrampfung beim Sex zum Tragen kam
  • kindliche Sprach- und Intonationsmuster
  • fehlendes bzw. kein Selbstbewusstsein

Hintergrund und Ursachen

Das erste Trauma:
Die Patientin ist mit ca. zwei Jahren das erste Mal stationär zur Behandlung in ein Krankenhaus gekommen. Die Eltern und Geschwister durften das Kind nur durch eine Scheibe sehen, weil es zur Genesung Ruhe brauchte (Anordnung des Klinikpersonals). Immer wenn die Eltern vor der Scheibe waren hat die Patientin geschrien und geweint. Es half nichts.

Das zweite Trauma:
Mit ca. vier Jahren hat man dem Mädchen operativ eine Harnröhrenschlitzung verpasst. Grund: die Blase hatte zuviel Restharn. Auf die Idee, dass es die nervale Kontraktion der Blase sein könnte, ist damals niemand gekommen.

Das dritte Trauma:
Auch bei diesem Krankenhausaufenthalt durfte keiner das Kind besuchen.

Das vierte Trauma:
Dem kleinen Mädchen tat in der Folgezeit bei jedem Wasserlassen diese Narbe weh, es hatte Schmerzen und es weinte bei jedem Wasserlassen (Aussage der Mutter).

Das fünfte Trauma:
Bei jedem Arztbesuch wurde auch die Narbe untersucht und es tat weh – neuer Anker für die alten Traumata.

Das sechste Trauma:
Beim ersten Sex, welcher erst sehr spät stattfand, waren nur Schmerzen und sonst nichts. Und die alten Traumata wurden neu geankert.

Das Trauma, welches die Patientin immer wieder erlebte, war wie eine Schleife: Schmerzen im Urogenitalsystem – Untersuchung - Ausziehen – erneuter Schmerz – egal ob Arzt oder Freund oder Partner.

Die Lösung

Der Patientin wurde durch die Zusammenhänge und die Behandlung sofort der ursächliche Grund für die Beschwerden klar. Es liefen schon nach der ersten Behandlung tief in ihrem Inneren die Prozesse der Klärung ab. In einer Hypnosesitzung, welche an eine Behandlung angehängt wurde, konnten die alten kindlichen Teile mit dem jetzigen Bewusstsein zusammengeführt werden. Dabei wurde der Patientin nur klargemacht, dass dieses niemals in ihrem Leben wieder passieren könne und die damaligen Ärzte aus der heutigen Sicht therapeutisch schlecht gehandelt hatten.

nach oben

Netzwerk

www.LifeReflex.de

www.BioReflex.de

www.DentalReflex.de

www.SexReflex.de

www.LoveReflex.de

Seminare
Link-Tipp:
www.praxisarms.de